Die Rentabilitätsvorschau (auch Rentabilitätsplan oder Plan-GuV) zeigt, ob dein Vorhaben über die Jahre Gewinn abwirft. Sie ist der Teil des Finanzplans, an dem die Bank abliest, ob nach allen Kosten genug für deinen Lebensunterhalt und die Tilgung bleibt.
Aufbau: von Umsatz zu Gewinn
- Umsatz — geplante Menge × Preis, möglichst je Leistung oder Produkt.
- – Wareneinsatz / variable Kosten → ergibt den Rohertrag.
- – Fixkosten (Miete, Personal, Versicherungen, Marketing).
- – Abschreibungen (AfA) auf deine Investitionen.
- – Zinsen für aufgenommene Kredite.
- – Steuern → ergibt den Gewinn bzw. das Betriebsergebnis.
Was die Bank daran prüft
Entscheidend ist nicht der höchste Gewinn, sondern ein plausibler, belegbarer: Umsätze mit hinterlegten Mengen und Preisen, Kosten ohne Lücken. Eine zu optimistische Umsatzplanung ohne Begründung ist der häufigste Grund, warum ein Businessplan an der Bank scheitert.
Rentabilität und Liquidität sind nicht dasselbe
Gewinn heißt nicht automatisch, dass Geld auf dem Konto ist: Rechnungen werden später bezahlt, Investitionen sind sofort fällig. Deshalb gehört zur Rentabilitätsvorschau immer ein Liquiditätsplan.
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Häufige Fragen
Über wie viele Jahre geht eine Rentabilitätsvorschau?
Was ist der Unterschied zur Liquiditätsplanung?
Wie realistisch müssen die Umsätze sein?
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