Der Liquiditätsplan stellt Monat für Monat alle Einzahlungen den Auszahlungen gegenüber und zeigt, ob dein Konto durchgehend gedeckt ist. Er ist der Teil des Finanzplans, der über das Überleben in den ersten Monaten entscheidet.
Liquidität schlägt Gewinn
Viele Gründungen scheitern nicht, weil sie unprofitabel sind, sondern weil zum falschen Zeitpunkt das Geld fehlt: Eine große Rechnung wird erst in 60 Tagen bezahlt, Miete und Gehälter sind aber sofort fällig. Genau diese zeitliche Lücke macht der Liquiditätsplan sichtbar — die Rentabilitätsvorschau allein tut das nicht.
Was hineingehört
- Einzahlungen: Umsätze (zum tatsächlichen Zahlungszeitpunkt!), Einlagen, Kredite, Zuschüsse.
- Auszahlungen: Wareneinkauf, Miete, Personal, Steuern, Tilgung, Privatentnahmen.
- Saldo & Kontostand: kumuliert über jeden Monat fortgeschrieben.
Liquiditätslücke und Puffer
Rutscht der kumulierte Kontostand unter null, hast du eine Liquiditätslücke — sie muss vor dem Start gedeckt werden, durch mehr Eigenkapital, einen höheren Kapitalbedarf oder einen Kontokorrentkredit. Ein Puffer von einigen Monatskosten ist Pflicht.
Automatisch konsistent gerechnet
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Liquiditätsplan und Rentabilitätsvorschau?
Wie detailliert muss der Liquiditätsplan sein?
Was tun bei einer Liquiditätslücke?
Bankreif in einem Tag.
Beantworte ein paar geführte Fragen — die Agenten recherchieren, rechnen und schreiben deinen Plan.
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