Stand: 06/2026
Anbieter des Dienstes „Bankreif" ist die Provimedia GmbH, Weidenweg 12, 74321 Bietigheim-Bissingen (nachfolgend „Anbieter"). Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von Bankreif zwischen dem Anbieter und dem Kunden (Verbraucher i. S. d. § 13 BGB oder Unternehmer i. S. d. § 14 BGB).
Bankreif ist ein softwarebasierter, KI-gestützter Dienst, der aus den Eingaben des Kunden einen Businessplan inklusive Finanzmodell erstellt und als Dokument (u. a. PDF) sowie in einer Online-Ansicht bereitstellt. Der Dienst umfasst je nach Paket u. a. Marktrecherche-Bausteine, ein deterministisch berechnetes Finanzmodell sowie redaktionell aufbereitete Plan-Abschnitte.
Die Darstellung des Angebots stellt eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Mit Abschluss des Bezahlvorgangs über den Zahlungsdienstleister gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung des Zahlungseingangs bzw. der Bereitstellung des Zugangs zustande. Vertragssprache ist Deutsch.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise (Festpreis pro Plan, inkl. ggf. anfallender Umsatzsteuer). Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Eine Rechnung bzw. ein Beleg wird elektronisch bereitgestellt.
Die Qualität des Ergebnisses hängt maßgeblich von den Angaben des Kunden ab. Der Kunde sichert zu, wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen, und ist für die Prüfung und Verwendung des erstellten Dokuments selbst verantwortlich. Insbesondere bei Vorlage gegenüber Banken, Förderstellen oder Behörden hat der Kunde die Angaben eigenverantwortlich zu prüfen und ggf. durch fachkundige Personen prüfen zu lassen. Der Kunde verpflichtet sich, keine personenbezogenen Daten Dritter ohne Rechtsgrundlage einzugeben.
Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, das erstellte Dokument für eigene Zwecke (einschließlich Vorlage bei Dritten wie Banken oder Förderstellen) zu nutzen, zu bearbeiten und zu vervielfältigen.
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht (14 Tage) zu. Bei Verträgen über die Bereitstellung nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlicher digitaler Inhalte / digitaler Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Ausführung begonnen hat, nachdem der Kunde
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit, schuldet diese jedoch nicht ununterbrochen. Wartungsarbeiten, höhere Gewalt oder Störungen bei Drittanbietern (z. B. dem KI- oder Zahlungsdienstleister) können die Nutzung vorübergehend einschränken.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Eine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg des Vorhabens, für Entscheidungen Dritter (insbesondere Förder- oder Kreditentscheidungen) sowie für inhaltliche Folgen ungeprüft übernommener KI-Ergebnisse ist – im Rahmen des gesetzlich Zulässigen – ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; bei Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates unberührt. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Sorgfältig erstellter Entwurf – vor dem Live-Gang eine abschließende anwaltliche Prüfung empfohlen. Zustimmung zum sofortigen Ausführungsbeginn (§ 8 / § 7) ist im Checkout technisch noch zu erfassen.